Über die ÖSG
Über die Westsahara

Von der ÖSG wurden seit ihrer letzte neue Gründung 2003 folgende  Projekte ins Leben gerufen:

Ferien vom Krieg


Seit vielen Jahren kommen zehn saharauische Kinder nach Österreich und können sich hier von den schwierigen Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern erholen.

Die Aktion "Ferien vom Krieg" ist ein humanitäres und ein politisches Projekt. Diese Aktion gibt uns die Möglichkeit, mit vielen Menschen über den vergessenen Konflikt der Westsahara zu reden. Sie gibt uns die Möglichkeit, daran zu erinnern, dass seit mehr als drei Jahrzehnten die Heimat der Saharauis illegal von Marokko besetzt ist und den Saharauis ihr Recht auf Selbstbestimmung verwehrt wird.

Viele Einzelpersonen und Organisationen unterstützen seit Jahren die Aktion "Ferien vom Krieg" der Österreichisch-Saharauischen Gesellschaft.

An dieser Stelle sagen wir VIELEN DANK an alle UnterstützerInnen, SpenderInnen, und HelferInnen.

Fotogalerien:

Frauenbibliothek in der Wüste


  • Während des Aufenthaltes von Fatma Mehdi, der Generalsekretärin der UNMS (Unión Nacional de las Mujeres Saharauis - der Saharauischen Frauenunion) in Österreich im November 2002, wurde die Idee einer Frauenbibliothek in den Saharauischen Lagern geboren.

  • Ziele des Projektes sind, den Bedarf an Büchern zu decken und die Kultur des Lesens zu fördern. Deshalb wurde von saharauischen Frauen die Wichtigkeit von Kinder- und Jugendbüchern unterstrichen. Denn wenn es um die Förderung der Kultur des Lesens geht, ist es logisch bei den Jüngsten zu beginnen. Die Saharauische Frauenunion ist unser Ansprech- und Projektpartner.Es gibt bereits eine Bibliothek in der 27. Februar-Schule, der Frauenschule. Es fehlt an Büchern und auch an der Erfahrung, wie eine Bibliothek verwaltet wird und welche Aktivitäten gesetzt werden können, um das Angebot der Bibliothek bekannter zu machen.

  • In einer ersten Phase soll die Bibliothek der 27. Februar-Schule und eine Bibliothek des Frauenausbildungszentrum in Dajhla auf- bzw. ausgebaut werden. Dajhla deswegen, weil es die Zeltstadt ist, die am weitesten entfernt von den übrigen Zeltstädten ist. Man braucht mehr als drei Stunden mit dem Auto um von Dajhla in die 27. Februar-Schule zu kommen.

    Wir nennen unser Projekt "Frauenbibliothek in der Wüste", weil wir mit der Frauenorganisation zusammenarbeiten und ein Schwerpunkt "Bücher von Frauen für Frauen" ist. Das heißt aber natürlich nicht, dass die Bibliothek nur für Frauen offen ist.

  • Fotogalerien:

    Minenopferzentrum


    Im Februar 2006 kam es in dem Gebiet, in dem die Flüchtlingslager liegen, zu einer aussergewöhnlichen Unwetterkatastrophe. Schwere und anhaltende Regenfälle verbunden mit heftigen Stürmen führten zur Vernichtung der aus luftgetrockneten Lehmziegeln erbauten Wohn-, Schul- und Verwaltungsgebäude, die dem Regen nicht standhalten konnten. Darunter auch die Gebäude des Rehab-Zentrums „Martir Cherief".

    Das Hilfsprojekt der ÖSG

    Angesichts dieser Katastrophe rief die POLISARIOzu zu Hilfsmassnahmen auf, der zahlreiche internationale Organisationen Folge leisteten. Die Österreichisch-Saharauische Gesellschaft, die schon seit mehreren Jahren Hilfsprojekte in den Lagern finanzierte, entschloss sich nach eingehenden Gesprächen mit dem  saharauischen Kooperationsministerium und dem Leiter des Rehab-Zentrums, Brahim Mulay Ahmed, finanzielle Hilfe zum Wiederaufbau des Zentrums zu leisten.

    Konzipiert wurde ein Hilfsprojekt, das in 2 Phasen realisiert und, im Hinblick auf die finaziellen Möglichkeiten der ÖSG (inklusive erwarteter Förderungsgelder), auf insgesamt ca 22 000,- € ausgelegt werden sollte.

    Im November 2006 wurde als Soforthilfe (Projektphase 1) der saharauischen Hilfsorganisation Roter Halbmond (MLRS) der Betrag von 10 000,- € zum Wiederaufbau eines der 7 zu errichtenden Gebäude mit Beton-Hohlblocksteinen, die vor Ort gefertigt werden, übergeben.

    Im Mai 2007 konnte die ÖSG-Delegation bei ihrem Besuch des Rehab-Zentrums die Fertigstellung des Gebäudes bzw. die widmungsgemässe Verwendung der Mittel feststellen.

    Während des Besuches wurden mit dem Leiter des Zentrums Gespräche über die Projektphase 2 geführt, die auf eine gerätemässige Ausstattung der 7 Therapie-, Patientenwohn- und Verwaltungsgebäude ausgerichtet ist.

    Auf Vorschlag der saharauischen Seite wird die ÖSG die Anschaffung von 20 Klimageräten sowie 20 Kühlschränken für die 7 Gebäude finanzieren. Dafür sind weitere 12 000,- € erforderlich (entspricht 1 140 000,00 algerische Dinar, siehe beigefügte Proforma-Rechnung der Fa. EURL Erim Eldjanoubi) erforderlich.

    Die Klimageräte und Kühlschränke werden in Algerien angekauft, so dass zusätzliche Transportkosten entfallen.

    Mit der Installation der Klimageräte können die Lebensbedingungen der stationär im Zentrum untergebrachten Patienten, aber auch die Arbeitsbedingungen der ÄrztInnen, TherpeutInnen und PflegerInnen wesentlich verbessert werden. Die Kühlschränke dienen zur Aufbewahrung von Medikamenten sowie von Lebensmitteln in den Patientenzimmern.

     

    Fotogalerien:

    Ferien vom Krieg 2007

    Anfragen an den österreichischen Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten b

    News und Ankündigungen

    Aminetu Haidar Con el viento de cara