Über die ÖSG
Über die Westsahara

„Es stimmt, dass Sie mich töten können, aber niemals meine Überzeugungen" Silver Rose Award Trägerin 2007 Aminattou Haidar

„Eine tragische Dimension des Westsaharakonfliktes ist die Lage der Menschenrechte in den von Marokko  seit 1975 besetzten Gebieten, wo  die marokkanischen Behörden weiterhin die Menschenrechte und die grundlegenden Freiheiten verletzen. Jahrelang verhafteten sie Tausende, ließen  hunderte Verschwinden und beraubten eine ganze Bevölkerung jeglichen Kontakte mit der Außenwelt."

Folgender Zitat von Hassan II prägt bis Heute die offizielle Politik Marokkos gegenüber die Sahrauis: „Ich habe immer gesagt, dass in diesem Land die Menschenrechte bei der Saharafrage aufhören. Jeder der sagt, die Sahara wäre nicht marokkanisch kann nicht in den Genuss der Menschenrechte kommen." la memoire d'un roi: Interview mit Eric Laurent, Paris: Plon, 1993, S. 293  

Kein Wunder, dass die marokkanischen Sicherheitskräfte hart gegen die Sahrauis vorgehen.

Menschenrechtlage


Die aktuelle Situation der Menschenrechte in der Westsahra ist immer noch sehr tragisch. Die junge Menschenrechtaktivistin Sultana Khaya wurde von marokkanischen Sicherheitsbeamtem brutal geschlagen. Dabei verlor sie für immer ihr rechtes Auge.

Sultana Khaya 

"Die brutalen Beamten umzingelten mich und schlugen und traten wild auf mich ein", berichtet sie aus ihrem Krankenzimmer im Hospital von Marrakesch den Journalisten, die sie auf ihrem Handy anrufen. Ein Schlagstock zerstörte ihr rechtes Auge. "Als ich schrie, dass mein Auge verletzt sei, schlugen sie erst recht auf mein Gesicht", berichtet Khaya. „ Taz, 31.05.2007, über das brutale Vorgehen der Marokkanischen Sicherheitskräfte gegen die protestierenden sahrauischen Studenten in Marrakesch.

 

Die Brathähnchenmethode

„Am 30. Oktober  dieses Jahres (2006) haben die Ereignisse eine tragische Wende genommen: Bei einer Kundgebung wurde der junge Hamdi Lambarki von einer elfköpfigen Truppe der marokkanischen Polizeieinheit Groupe urbain de sécurité (GUS) so brutal zusammengeschlagen, dass er wenige Stunden später im Krankenhaus von Belmehdi starb."...„Die Klagen über Gewaltmaßnahmen der Obrigkeit konzentrieren sich auf die Kommandozentrale der mobilen Eingreiftruppe (PCCMI), einem geheimen Ort in El Aaiún, wo zahlreiche Sahrauis mehrere Jahre mit verbundenen Augen und gefesselten Händen vor sich hin vegetiert haben. Dort sind auch Brahim Noumria und Houssein Lidri im Juli gefoltert worden. Sie wurden anschließend ins Kommissariat gebracht, wo sie den in Polizeigewahrsam genommenen Fadel Gaoudi trafen, der nach seiner Freilassung berichtete: "Sie wurden nach der, Brathähnchenmethode' aufgehängt. Man band ihnen Hände und Füße zusammen und stellte ihnen einen Stuhl auf den Rücken. Danach wurden ihnen ätzende Flüssigkeiten über den Körper geschüttet." Le Monde Diplomatique 13.01.2006

Aminattou Haidar

Aminattou Haidar

Am 16. Oktober wurden im Europäischen Parlament in Brüssel die SOLIDAR-Silver Rose Awards 2007 übergeben.

Amnesty International

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Jahresberichte der Menschenrechtsorganisation Amnesty International 2004 bis 2007

Ferien vom Krieg 2007

Anfragen an den österreichischen Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten b

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